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Veranstaltungskalender


In memoriam

Leider verlor der Musikverein in den letzten Jahren viel zu früh und auch auf sehr tragische Weise mehrere verdiente Musiker.

Norbert Prandstätter

Norbert Prandstätter war mehr als 50 Jahre aktiv im Musikverein tätig. Er spielte Tenorhorn. Seine Vorliebe galt dem Liedblasen, aber auch der Volksmusik. Hier spielte er jahrzehntelang in der Edlertrio-Besetzung mit Walter Zeritsch und Viktor Plank.

Er verstarb allzufrüh als aktiver Musiker am 21. März 1997.

Norbert Prandstätter

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verstorben am 21. März 1997

Stefan Langmaier

Auf ganz tragische Weise verunglückte der junge, hochtalentierte Musiker Stefan Langmaier am 20. November 1999. Er wirkte mit seinen 18 Jahren bereits einige Jahre in der Musikkapelle als Waldhornist mit.

Stefan Langmaier

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verunglückt am 20. November 1999

Harald Zechner

Am 17. Juli 1998 war in Lassing (Bezirk Liezen) ein folgenschweres Bergwerksunglück, das man in Österreich wohl nie vergessen wird können. Unter den Verschütteten war der Kapellmeister der Nachbarkapelle Ardning, Harald Zechner.

Er wirkte jahrelang auch in der Musikkapelle Admont als Verstärkung im Holzregister mit. Nebenbei trat er alljährlich mit Kurt Eibl und Mag. Hans Galler insbesondere in der Adventzeit in dem damals bestehenden Kammermusik-Trio auf. Es wurde vorwiegend Mozartliteratur gespielt. Aber auch als Tanzmusiker (Austria Quintett) konnte man sein musikalisches Naturtalent genießen.

Mit ihm hat nicht nur die ganze Umgebung, sondern es haben auch die Musikerinnen und Musiker der Musikkapelle Admont ein Vorbild und einen wahren Freund verloren.

Harald Zechner

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verunglückt am 17. Juli 1998

 

Bernd Reiter

Ein sehr trauriger Anlass im Jahre 2000 war der Abschied von Bernd Reiter. Er verstarb nach kurzem, schwerem Leiden am Dienstag, dem 24. Oktober 2000, im 43. Lebensjahr. Der Verstorbene wurde unter überaus großer Anteilnahme der Bevölkerung zur letzten Ruhe geleitet.

Bernd Reiter war Klärwärter bei der Gemeinde Hall und über drei Jahrzehnte aktiver und talentierter Musiker im Musikverein Admont-Hall. Die Mitglieder der Musikkapelle spielten bei den Begräbnisfeierlichkeiten ein letztes Mal für ihren Musiker einen Choral, und Kapellmeister Mag. Bernd Rom verabschiedete sich mit Trompetentönen. Am offenen Grab sprachen Bürgermeister Dir. Peter Karius für die Germeinde Hall und Kurt Eibl für den Musikverein Worte des Dankes. Kurt Eibl würdigte besonders die Verdienste des Verstorbenen, der bereits im Alter von zehn Jahren aktiv in der Kapelle tätig gewesen war.

Die Musikkapelle spielte in der Stiftskirche Admont das Requiem von J. Fucik, während ein Männerquartett aus Kärnten die Messe mit gefühlvollen Abschiedsliedern mitgestaltete. Kapellmeister Mag. Bernd Rom spielte ein letztes Mal für seinen besten Freund und Musikkollegen ein Lied auf der Trompete.

Bernd Reiter

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verstorben am 24. Oktober 2000

Der vielseitige Musiker Bernd Reiter spielte aber nicht nur Flügelhorn und Trompete, sondern auch Tenorhorn und Tuba. Seine große Musikalität setzte er ebenfalls bei der Tanzkapelle "Austria Quintett" und mehreren kleineren Musikgruppen ein. Besonders erfreut war Bernd Reiter darüber, dass seine drei Kinder alle ein Instrument spielen und ihm kurz vor seinem Tod im Pflegeheim noch ein allerletztes Ständchen bringen konnten.

In einem Brief bedankte sich die Witwe bei den vielen Helfern, die ihr in den letzten Monaten zur Seite gestanden waren, insbesondere bei den Familien Pichler und Rom.

Kurt Eibl bedankte sich beim Verstorbenen für die unzähligen Ausrückungen, an denen er in kameradschaftlicher und idealistischer Weise teilgenommen hatte, und er versprach der Familie, dass der Musikverein immer helfend zur Seite stehen werde.

Musiker der Musikkapelle Ardning (auch in dieser Kapelle hatte er zeitweise mitgespielt) spielten zum Schluss das letzte Mal für ihren Musikkollegen "Näher mein Gott zu dir".

Seinen Verlust wird die Familie wohl nur im Gebet und im Vertrauen auf Gott bewältigen können.

Ehrenmitglied (Ehrenmusiker) Josef Diethardt, vlg. Sattler

Sepp Diethardt vlg. Sattler war eine der großen Stützen des Musikvereines. Er spielte fast 40 Jahre lang das 1. Flügelhorn. Er konnte keine Ausbildung in einer Musikschule genießen. Sein hervorragendes musikalisches Talent und sein Eifer ermöglichten es ihm aber, auch als Solist tätig zu sein.

Er hatte eine große Landwirtschaft in Hall zu betreiben und umsorgte seine Familie liebevoll. Für die Musikkapelle nahm er sich aber immer, wenn es  nötig war, die erforderliche Zeit. Insbesondere war er auch in verschiedenen Funktionen für den Verein tätig, so u.a. jahrelang als Obmannstellvertreter.

Durch sein ruhiges und freundliches Wesen war er bei den MusikerInnen sehr beliebt. Und wenn der Verein wieder einmal scheinbar am "Ende" war, dann fand Josef Diethardt immer wieder die passenden ermunternden Worte "wir können nicht aufhören, schaut's Leitl'n, das geht ja doch nicht". Und das Ergebnis war, dass ihm alle zustimmten, und die Krise war wieder vom Tisch gewischt. Mit seinem Idealismus war er wohl ein besonderes Vorbild.

Musikalisch gesehen war er ein würdiger Vertreter des Liedblasens ohne Noten. Gemeinsam mit Georg Ysopp spielte er oft stundenlang Volkslieder mit besonderer Hingabe. Ihm ist es zu verdanken, dass dieses Kulturgut der nächsten Generation weitervermittelt werden konnte. Die Brüder Helmut und Bernhard Rappl setzen diese Tradition, die ihnen Josef Diethardt bereits in jungen Jahren weitergebeben hat, nun fort.  

Bergidylle auf der Plesch (Hall)

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Georg Ysopp und Josef Diethardt 

Für seine idealistische und kameradschaftliche Tätigkeit im Verein wurde er im Jahre 1995 zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach seinem Ableben am 12.9.2004 wird er uns noch mehr als Vorbild im Musikverein Admont-Hall in Erinnerung bleiben.

Als Dank für seine Vereinsarbeit intonierte die Musikkapelle am Friedhof einen Trauerchoral.
Die Brüder Helmut und Bernhard Rappl spielten für ihn das letzte Mal das von ihm so geliebte "Pyhrgaslied".

Ehrenmitglied (Ehrenmusiker) Rudolf Ohrner (21.3.1914 - 21.2.2005)

Rudolf Ohrner war mehrere Jahrzehnte als Schlagwerker in unserer Musikkapelle tätig.

Als Kassier sorgte er für die finanzielle Gebarung des Vereines in den 50er und 60er Jahren.

Er war ein großer Idealist. Durch sein musikalisches Talent und sein ruhiges Wesen hatte er großen Anteil am Aufbau des Musikvereines in den Jahren 1955 - 1970.

Als Dank für seinen Einsatz wurde ihm 1970 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Als Ehrenmusiker war er bei den einzelnen Veranstaltungen ein gern gesehener Ehrengast. Seine Anregungen und Vorschläge haben Kapellmeister und Obmann immer wieder sehr ernst genommen.

Im März 2004 konnte die Musikkapelle anlässlich seines 90.Geburtstages ihm noch ein Ständchen bringen. Dabei wurde ihm auch eine Fotocollage über Musikaktivitäten aus den letzten Jahrzehnten überreicht.

Die musikalische Gestaltung des Requiems in der Stiftskirche Admont wurde von der Musikkapelle unter Leitung v. Kapellm. Mag. Bernd Rom vorgenommen.

Die Dankesworte sprach Kapellmeister-Stellvtr. Kurt Eibl.

Rudolf Ohrner

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1914 - 2005

  

Ehrenmitglied KR Ing. Anton Smolle (5.6.1926 - 22.4.2005)

Anton Smolle war ein Pionier der Blasmusik in unserer Region. Er spielte selbst Klarinette, und zwar bereits bei der legendären "Grablermusik-Paradies" in Admont.
Er war ein guter Organisator und daher in mehreren Funktionen tätig.

Seine größte Leistung für den Musikverein Admont-Hall erbrachte er als Gemeinderatsmitglied in den 70er Jahren.
Als ehemaliger Blasmusiker kannte er das Vereinsgeschehen wohl am besten. Hierbei gelang es ihm auch, andere Gemeinderatsmitglieder und den Bürgermeister zu überzeugen, dass der Musikverein Admont-Hall in unserer Region ein wichtiger Kulturträger und dementsprechend förderungswürdig ist (was ja keine Selbstverständlichkeit darstellt).

In diese Zeit fällt die Neuinstrumentierung und Neueinkleidung der Musikkapelle, die von der Gemeinde Admont dann auch großzügig finanziell unterstützt wurde. 

Ehrenkapellmeister Markus Löschenkohl (2.4.1915 - 18.8.2006)

Ehrenkapellmeister

Loeschenkohl-in memoriam

Markus Löschenkohl bei seiner 90-er Feier

Markus Löschenkohl spielte in den 30-er Jahren bereits als 1. Flügelhornist in der Musikkapelle Admont.
Nach seinem Kriegsdienst - größtenteils bei der Militärmusik - übernahm er sofort nach dem Ende des Krieges die Leitung der Musikkapelle Admont und Umgebung und führte sie alsbald zu den führenden Kapellen im Ennstal. Im Jahre 1947 wurde bei einem Wertungsspiel bereits ein 1. Rang erreicht.
Leider wurde er im Jahre 1952 aus beruflichen Gründen nach Leoben versetzt. Er blieb aber der MK Admont treu.
Die Probentätigkeit an den Wochenenden und die Anreise aus Leoben gestalteten sich aber immer schwieriger, sodass sich die Musikkapelle einen neuen Kapellmeister suchen musste. Die jeweiligen Kapellmeister standen aber nur immer einige Jahre zur Verfügung; und so "musste" Markus Löschenkohl immer wieder einspringen und die Musikkapelle Admont "retten".
Seine großen Verdienste erwarb er sich aber auch in der Heranbildung von Jungmusikern. Zu dieser Zeit gab es noch keine Musikschulen, er musste selbst unterrichten, und zwar von der Flöte über das Schlagwerk bis zur Tuba!

Bei den einzelen Konzerten spielten auch seine Söhne und mehrmals auch die Töchter mit. Mit seinem großen Idealismus für die Blasmusik, insbesondere aber für die Musikkapelle Admont-Hall war er ein Wegbereiter für das heutige bemerkenswerte Niveau der Kapelle.
Er schrieb noch fehlende Notenstimmen mit der Hand und komponierte auch zwei Märsche, u.a. "Gruß aus Weng".

Als Dank und Anerkennung für seine Leistungen wurde Markus Löschenkohl 1991 zum Ehrenkapellmeister ernannt. Er besuchte alle Konzerte in Admont und dirigierte auch jeweils mit Enthusiasmus einen Marsch.

Bei der Verabschiedung am Friedhof Donawitz/Leoben konnten ihm Obmann Alfred Rappl und Kurt Eibl an der Spitze einer Abordnung die letzten Grüße aller MusikerInnen überbringen. Kapellmeister Mag. Bernd Rom verneigte sich vor seinem Vorbild auf musikalische Weise.

Walter Zeritsch jun. (1.11.1958 - 9.1.2011)

Walter Zeritsch jun.

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(1958 - 2011)

Walter, einer unser aktivsten Musiker ist am 9.1.2011 ganz plötzlich nicht nur aus dem Familienleben, sondern auch aus seinem erfolgreichen musikalischen Weg herausgerissen worden. Vollkommen unerwartet erreichte uns diese traurige Nachricht.

Walter Zeritsch war mehr als 40 Jahre aktiver Musiker in unserem Musikverein. In seiner Jugend war er auch Musiker bei der Militärmusik Steiermark unter Kapellmeister Rudolf Bodingbauer.
Begonnen hatte er mit der Klarinette. In unserem Musikverein spielte er aber dann auch zusätzlich alsbald Alt- und Tenorsaxofon. Im Tanzorchester griff er zum Baritonsax.
Er war schon immer ein flexibler Musiker. So wurde dann im  Jahre 2000 die MERZL-Klarinettengruppe gegründet; und Walter entschloss sich, die Bassklarinette zu spielen (in der bisher aber nicht gewohnten Böhmgriffweise). Mit dieser Musikgruppe konnte er viele schöne Erfolge erzielen. U.a. war er auch bei einem Fernsehauftritt in der Sendung "Klingendes Österreich" mit Sepp Forcher  und bei einer Adventveranstaltung im Theater in Steyr mitdabei.
Im Jahre 2004 ersuchte ihn der Kapellmeister Tuba zu erlernen um damit dieses Register zu verstärken. Walter spielte als Tubist auch in der Tanzlmusi mit und war bei unzähligen Auftritten mit dem Bläserquintett unerlässlich.

Als Funktionär war Walter ebenfalls sehr agil und wirkte im Ausschuss fast 30 Jahr lang mit. Er stand auch eine Periode als Obmannstellvertreter dem Verein vor.
Herzlichen Dank lieber Walter namens des MV Admont-Hall für deine Leistungen, aber auch für deine Kameradschaft und deinen Humor!

Lambert Gschaidbacher (18.7.1940 - 15.4.2011)

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Lambert Gschaidbacher war es aus beruflichen Gründen erst möglich, als Erwachsener ein Instrument zu erlernen. Seine Ausbildung auf der Basstrompete erhielt er von Engelbert Tasch. In den letzten Jahren stieg er dann auf Ventilposaune um.

Er war mehr als 30 Jahre als aktiver Musiker in unserem Verein tätig, aber auch als Funktionär stellte er sich zur Verfügung. Seit der Übersiedlung in das neue Musikheim im Jahre 1997 waren er und seine Gattin die "Gute Seelen" im Musikverein. Sie betreuten unser Musikheim als Hausmeister ganz gewissenhaft.

Seine Leistungen für den Musikverein Admont-Hall wurden anlässlich der Beisetzung am Admonter Friedhof von Obmann Günter Planitzer auch dementsprechend gewürdigt.

  


Zeritsch Walter sen. ( 24.07.1931 - 26.07.2012 )

Ehrenmusiker Walter Zeritsch hatte in seiner 54 jährigen Tätigkeit als aktiver Musiker Funktionen wie Kapellmeister Stv., Obmann Stv, Beirat und Kassenprüfer ausgeübt.

Er spielte auch einige Instrumente zuerst Klarinette dann folgte Saxophon, Tuba, Tenorhorn und seine steirische Harmonika war immer dabei.

Das plötzliche Ableben des Sohnes Walter Zeritsch jun. im Jänner 2011 war für ihn ein sehr schwerer Schlag.

Er war trotzdem ein lustiger, liebevoller Mensch und Kamerad.

Seine Leistungen für den MV Admont-Hall wurden beim Begräbnis von jedem einzelnen Musiker gewürdigt und geschätzt.

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                                                                                                       Zettelbauer Herbert ( 21.09.1932 - 07.05.2015 )


                                                       geburtstagsgratulation 20121001 1435027806Gedicht des Musikvereins Admont-Hall in memoriam Herbert Zettelbauer


                            Liaba Herbert!

                            Ungefähr 50 Johr worst ba da Musi, host B-Tuba blosn.

                                 Auf dein Staummplotz im Musiheim san Spurn va deini Bierdosn.

                                   Owa nit nur dei werdn uns oiwei an dich erinnern.

                                  Deine Musikollegn werdn di nia vagessn kinnan,

wei du hoit oafoch a bsundara Mensch bist gewsn

mit an erfrischendn Humor, an fröhlichn Wesn.

A wonn du noch mehra Bier worst richtig in Fohrt,

hot’s va dir iwahaupt nia gebn a unguats Wort.

Ban Witzdazöhn – wos du gern host gmocht –

host söba scho vorher om meistn glocht J.

Fir olli, die di kennt hobn, worst a Phänomen,

denn dei Gedächtnis is einzigortig gwen.

Host nu vor a poor Monat die Kollegn fasziniert,

indem du laungi Gedichte host auswendig zitiert.

Konzerte host moderiert mit liabn Gschichtln

und mit humorvollen Mundortgedichtln.

A wia du neama aktiv, sondern Ehrenmusiker gwen bist,

bist jedn Tog mitn Moped zan Problokal düst.

Host da durt stundnlaung Radio oda CD gebn,

wei a zünftige Musi, des wor oafoch dei Lebn.

Dabei host hoit gern za da Bierdosn griffn,

mit der host im Takt mitklopft, dazu host pfiffn.

Zletzt worst ban Rottnsteiner, do hosts a gmiatlich gfundn.

Liaba Herbert, wir daunkn dir fir die nettn Stundn,

die uns mit dir und dein Humor worn beschiedn.

Mir sogn Pfiati und „Ruhe in Frieden“.

 

zettelbauer herbert 20150513 1730148323

 


Wir werden allen verstorbenen Musikern ein immerwährendes Gedenken bewahren !

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